Meine ethischen und moralischen WerteVorstellungen im Business

Nachdem es vorige Woche Thema war – also aus Sicht der Erscheinung dieses BlogBeitrags gesehen – muss ich auch da noch näher darauf eingehen.

Eins vorweg – ja, ich hab ihn bereits vorige Woche geschrieben – aber das ist ja das Schöne an BlogBeiträgen – man kann sie irgendwann schreiben – und dann für ein bestimmtes Datum und eine bestimmte Zeit für die Veröffentlichung vorsehen – gilt übrigens auch für Videos bei Youtube.

Doch zurück zum Thema – ich hatte hier davon geschrieben – und auch in meinem Ceteem-Blog

Viele von denen, die sich heutzutage als Coach oder TrainerIn oder ExpertInnen in Szene setzen entsprechen nicht mal annähernd dem, was ich mir darunter vorstelle – und was ich auch schon – im Laufe meines doch schon recht langen Lebens – kennen lernen durfte.

Hier möchte ich jetzt auf ein paar Erlebnisse eingehen, was für mich so absolute NoGos sind:

Mitbewerb

Ja – es heißt nicht mehr Konkurrenz – es heißt Mitbewerb – weil wir haben uns alle ja so lieb – und gönnen anderen auch etwas vom Kuchen.

Stimme ich grundsätzlich zu – ich habe auch nichts gegen ein fairen Wettbewerb – allerdings gestehe ich mir das Recht zu, wenn jemand von mir kostenlose Infos bekommt, dass ich sauer bin, wenn diese Person dann wo anders gutes Geld ausgibt, um etwas zu bekommen, was sie auch bei mir bekommen hätte können.

Wobei – stimmt auch nicht ganz – ich hab auch kein Problem amit, wenn es wer tut – ich hab nur ein Problem damit, wenn mans mir dann noch brühwarm erzählen muss – so nach dem Motto:

Ätschibätsch – du hast jetzt kostenlosen Content geliefert – und da ich jetzt weiß, was ich will, kauf ich das aber wo anders – damit du ja nichts davon hast.

Wobei ich auch zugebe, ich machs öfter genau umgekehrt – informiere mich online über Google und Youtube darüber, was ich möchte – und geh dann in lokale Geschäfte – und kauf es dort.

Autsch – im Prinzip haben die ja genau das gleiche gemacht – naja, nicht wirklich – weil sie haben mir Löcher in den Bauch gefragt – persönlich und real – nicht nur meine BlogBeiträge und Videos auf Youtube konsumiert – sondern direkt und persönlich kommuniziert – und dann irgend wo anders gekauft.

Konkret ging es um ein Produkt aus einem Network Marketing, was die Person genauso bestellt und liefern hat lassen, wie ich es gekonnt hätte – es hätte gleich viel gekostet – es wäre genauso direkt geliefert worden – aber ich hätte die Provision kassiert – und nicht irgendwer, der keine Arbeit vorher damit hatte.

Oder das Mitglied in meiner Gruppe, die mir freudestrahlend verkündete, dass sie sich jetzt bei meinem damaligen Analytiker ein Reading machen läßt – in Wien – als Deutsche – weil ich leb 70 km südlich von Wien – und Zoom ist es egal, wo wer sitzt.

Wie gesagt, wenns wer macht – ok – aber bitte – erzählt es mir nicht noch freudestrahlend – so sehr liebe ich dann meinen Mitbewerb doch nicht – nicht mal, wenn ich von meinem Analytiker auch begeistert bin/war – sonst wäre ich nicht zu ihm gegangen damals – selbstverständlich real und vor Ort 😉

Network Marketing – binäres System

Also da geht es konkret darum, dass jede/r TeampartnerIn 2 Beine hat, die sie befüllen müssen, um Provision zu bekommen – also diese beiden Beine müssen ausgeglichen sein – oder eben – es wird vom schwächeren Bein die jeweilige Provision berechnet.

Wobei da auch dazu kommt – sobald ich eine dritte Person ins System hole, wird die unter eine der beiden vorigen plaziert – hilft dann also auch jenen, die nachfolgen.

Dann gabs da die eine, die sich zwar schon irgendwie für unser Produkt interessierte – aber nicht wirklich – und irgendwann war ich bei ihr auf nen Kaffee – natürlich unseren – und wir plauderten lange Zeit – auch über die Geschäftsmöglichkeit.

Und dann erzählte mir meine Mentorin, dass die bei ihr eingestiegen ist – und sie hat sie ins andere Bein gehängt – und ich saß da und dachte – echt jetzt? Ich mach die Arbeit – und letztendlich kassiert sie die Lorbeeren – ja, ich gebs zu – dadurch erlitt auch unsere damalige Freundschaft nen nachhaltigen Knacks – von meiner Seite.

Ich hatte meine Mentorin dann auch drauf angesprochen – und sie meinte – sie habe die Teampartnerin gefragt, bei wem sie einsteigen möchte – und sie habe sich für sie entschieden – ist ok – aber dann hätte sie sie mir wenigstens in das gemeinsame Bein hängen können – aber wahrscheinlich bin ich nur kleinlich.

Wobei ich auch nicht gefragt hätte, ob sie bei mir oder einer meiner Teampartnerinnen einsteigen möchte – ich hätte ihr einfach erklärt, dafür, dass meine Teampartnerin die Vorarbeit geleistet hatte, würde ich es nett finden, wenn sie sich unter ihr einschreibt, damit die dann auch die Lorbeeren kassieren kann.

Aber ich bin nun mal etwas komisch in meinem moralischen und ethischen WerteVorstellungen.

Übrigens hat mich ihr Partner damals nicht unter sich positioniert, sondern eben unter seiner Freundin – und ich hatte damit kein wirkliches Problem – naja, bis dann zu diesem Zeitpunkt.

Mangelnde Zuverlässigkeit

Das ist auch ein ganz wichtiger Punkt – für mich – nicht nur in Bezug auf Business. Und das reicht von – zu spät zu Terminen erscheinen – bis hin zu grober Fahrlässigkeit im Job.

Eins der Themen, die für mich da mit einher geht ist, wenn Menschen etwas behaupten, von dem sie eigentlich keine Ahnung haben – aber weils gut klingt, wirds einfach weiter erzählt – vorsätzlich wissend, dass das möglicherweise absoluter Bullshit ist.

Ich hatte es schon mal beschrieben – ich kann dem Satz – „ich bin nur für das verantwortlich, was ich sage und nicht für das, was mein Gegenüber versteht“ nichts abgewinnen – zumindest nicht in allen Fällen.

Wenn offensichtlich ist – und von mir, wenn ich wirklich Experte auf einem Bereich bin – richtig eingeschätzt werden könnte – dass mein Gegenüber nicht in der Lage sein wird, das, was ich sage, auch wirklich so zu verstehen – dann ist es meine verdammte Pflicht – darauf Rücksicht zu nehmen.

Speziell gilt das natürlich für den Coachingbereich – wer sich Coach nennt, sollte auch in der Lage sein, abschätzen zu können, was das, was sie/er behauptet – im Gegenüber anrichten kann. Ist einfach so = meine Einstellung und Überzeugung – und jemand, der dem nicht entspricht, hat in meiner Welt keinen Platz mehr.

Und damit kommen wir noch zum für mich Wichtigsten

Manipulation in Verkauf

Ja – stimmt – verkaufen ist immer Manipulation – aber man kanns auch übertreiben – und das, was heutzutage so abgeht ist nicht mehr schön.

Gestern gabs ein neues Video von Steff Steff und Katharina – wo sie beide davon sprachen, dass sie auch beim Verkauf authentisch bleiben wollen – und das auch so weiter geben – und ja, die beiden tun es auch – und dafür liebe ich sie.

Der Großteil der anderen, die das behaupten, behaupten es nur, um besser da zu stehen – aber die beiden kenne ich schon lange genug, um auch zu wissen, dass sie auch wirklich nach ihren Überzeugungen leben – und das finde ich voll super.

Nochmals – ja – stimmt – fast alle „Verkäufer“ manipulieren bewusst und vorsätzlich, um mehr Geld zu verdienen – das ist nicht meine Welt – weil ich auch sehe, dass irgendwann diese Blase platzen muss – und ich möchte jetzt schon zu meinen Überzeugungen stehen.

Ich kann mir nicht vorstellen, jemals stundenlang zu wiederholen, was in meinen Paketen alles drinnen ist – ich gehe davon aus, dass nur Menschen zu mir kommen, die auch des Lesens – und des sinnerfassenden Versehens – mächtig sind.

Denen brauche ich nicht eindringlich in irgendwelchen kostenlosen oder kostengünstigen Workshops etwas einreden – die kaufen, wenn es für sie passt – und denen genügt auch, wenn sie das, was sie bekommen können, einfach auf der Seite stehen haben.

Ja – ich weiß – ich hab den Manipulationskanal definiert – es liegt in meiner Natur, Menschen zu manipulieren, aber ich hab meine Lösung gefunden, dass in einer Form zu tun, die eben meinen ethischen und moralischen Wertevorstellungen entspricht:

Ich bezeichne mich als EntWicklungsHelferin – das bedeutet, ich unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu ent.wickeln – und dabei scheue ich mich auch nicht – bewusste Manipulationstechniken an zu wenden, um sie dort hin zu bringen, wohin sie wollen – allerdings auch hier – im Rahmen dessen, was für mich vertretbar ist.

Wollte ich nur auch mal geschrieben haben 😉

Ich möchte dir auch noch die entsprechenden Definitionen von Wikipedia hier rein stellen 😉

Als Moral werden zumeist die faktischen Handlungsmuster, -konventionen, -regeln oder -prinzipien bestimmter Individuen, Gruppen oder Kulturen und somit die Gesamtheit der gegenwärtig geltenden Werte, Normen und Tugenden bezeichnet.

Der Verstoß gegen Moralvorstellungen wird als Unmoral bezeichnet. Amoral benennt das Fehlen bzw. die bewusste Zurückweisung von Moralvorstellungen, bis hin zur Abwesenheit von moralischer Empfindung.

aus Wikipedia

Die Ethik ist jener Teilbereich der Philosophie, der sich mit den Voraussetzungen und der Bewertung menschlichen Handelns befasst und ist das methodische Nachdenken über die Moral. Im Zentrum der Ethik steht das moralische Handeln, insbesondere hinsichtlich seiner Begründbarkeit und Reflexion (Ethik beschreibt und beurteilt Moral kritisch). Cicero übersetzte als erster êthikê in den seinerzeit neuen Begriff philosophia moralis. In seiner Tradition wird die Ethik auch als Moralphilosophie (oder Philosophie der Sitten) bezeichnet.

aus Wikipedia

Wertvorstellungen oder kurz Werte bezeichnen im allgemeinen Sprachgebrauch als erstrebenswert oder moralisch gut betrachtete Eigenschaften bzw. Qualitäten, die Objekten, Ideen, praktischen bzw. sittlichen Idealen, Sachverhalten, Handlungsmustern, Charaktereigenschaften oder auch Gütern beigemessen werden.

aus Wikipedia

Bild von anncapictures auf Pixabay


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