Warum ich meine Kurse so mache, wie ich sie mache

Es gibt wieder eine BlogParade von Beatrice Krammer – diesmal zu Online Kursen – und warum wir genau das machen, was wir machen – also ich sag’s einfach mal so – weil das wird mein Part an dieser BlogParade werden – hier und jetzt 😉

Falls du auch noch mitmachen willst – die Aktion geht bis inkl. 30.9.2022 – also wenn du jetzt Lust bekommen hast – nachstehend kommst du zum Artikel von Beatrice:

Warum diese Art von Kursbereich – Einladung Blogparade

Aber beginnen wir am Beginn – aus meiner Sicht.

1. Online Workshop per eMail & Forum

Eigentlich hab ich mich zur Jahrtausendwende das erste Mal mit der Thematik „Selbstlernkurse“ beschäftigt – und letztendlich Unterlagen erstellt, die ich dann mittels eMails an die InteressentInnen – bzw. eben KundInnen – gesandt hatte.

Auch die Rückmeldungen – und die jeweiligen Feedbackbögen – kamen per eMail – und erst, wenn die eintrafen, hab ich die nächste Lektion versandt – alles händisch. Da dies manchmal etwas mühsam war, habe ich dann ein Forum initiiert, um die Möglichkeit eines direkten Austausches zu gewährleisten.

Das funktionierte einige Jahre lang ganz gut – aber letztendlich wurde dann das Forum gehackt – ich hatte auch private Thematiken, die mich forderten – und daher hab ich dann alles quasi „in die Tonne getreten“ – die bestehenden KundInnen habe ich noch fertig gemacht – und sie konnten mich auch danach weiterhin per eMail erreichen.

2. ReStart 2019 eLearning & FacebookGruppe

Seit 1.12.2008 bin ich in Pension – und nach einem etwas länger dauernden Winterschlaf begann ich, mich wieder mal um zu schauen, was es aktuell alles am Markt gibt, mit dem ich wieder mit OnlineKursen los starten konnte.

Zuerst „probierte“ ich es mit eMail Marketing – oder sagen wir es lieber so – ich hab das gemacht wie damals – aber mit automatisierten eMails – und der Austausch lief in einer eigenen Facebook Gruppe – einige nutzten es zwar, aber war letztendlich nicht der Burner – konkret stand der Aufwand trotzdem in keiner Relation zu den erzielten Ergebnissen.

Meine konkrete LernErfahrung daraus – ich schreibe zu viel – und kein Mensch will heute mehr lesen – also schon, gibt selbstverständlich welche, sonst würdest du hier ja auch nicht mehr mit lesen – aber das Gros der Menschheit schaut lieber Videos – oder lässt sich von Podcasts und/oder Hörbüchern berieseln.

Im Sommer 2019 entdeckte ich dann Builderall – eine all-in-one Plattform, mit der ich nicht nur meine WebSeiten neu machen konnte – das komplette eMail Marketing in unbegrenzter Anzahl mit dabei habe – und auch alles andere, wie Webinare und BookingTool mit dabei hätte, wenn ichs nutzen möchte – sondern, wo es noch zahlreiche andere Tools gibt, die anderswo so viel kosten wie hier die ganze Plattform.

Also spielte ich mich mal rum mit einem Mitgliederbereich – für den man sich kostenlos registrieren konnte – und dann auch mit einem ersten eLearning Kurs – aber es war – für mich – noch immer nicht – „das Gelbe vom Ei“.

Seit wir die neue eLearning Version haben, bin ich davon zwar nachhaltig begeistert – aber mein Thema war noch immer der Austausch unter den TeilnehmerInnen – weil nicht alle auf Facebook sind – oder sich jetzt auch nicht zu festgelegten Zeiten in Zoom treffen woll(t)en.

3. Back to the Roots

Und vor Kurzem – wie es der ZuFall so will – kehrte ich wieder zurück zu meinen Wurzeln – back to the roots – die Unterlagen für den neuen Kurs kommen wieder über unser eLearning im neuen Style – aber der Austausch findet in meinem neuen Forum statt – in dem es auch kostenlose Infos gibt – bzw. geben wird – da bin ich aktuell noch am befüllen 😉

Verkaufen werde ich es entweder über Digistor24 – oder über unseren eigenen Supercheckout – da bin ich noch nicht ganz sicher – wobei mich bei unserem SuperCheckOut reizt, dass ich damit noch nie gearbeitet habe – und da ich auch selbst gerne „die unendlichen Weiten“ der Möglichkeiten erforsche, könnte es durchaus sein, dass ich es diesmal darüber laufen lasse.

Warum nicht „klassisch“ – wie es von allen großen MarketerInnen kolportiert wird?

Weil ich einfach keine Lives auf Facebook machen will – und vor allem, weil die Erfahrung mit Xing-Gruppen gezeigt hat, dass die von gleich auf jetzt verschwinden können – und beim Forum kann ich – sollte der Anbieter, mit dem ich zusammen arbeite – einmal aufhören – einfach alle Daten exportieren – und auf eigenem WebSpace als eigenes phpBB-Forum neu einspielen.

Gleiches gilt auch für meine kostenlosen Blogs, die bei WordPress direkt liegen – ich mach mir regelmäßig ein BackUp – mittels einfacher Export-Funktion – und wenn WordPress.com mal dieses Service einstellt, mach ich wieder eigene Blogs auf eigenen WebSpace – und importiere die Daten.

Warum mach ichs nicht gleich selbst?

Weil es mir einfach zu viel Aufwand ist – meine Blogs waren als reine „Spielerei“ damals gedacht – die gibt es ja schon seit geraumer Zeit – den ältesten schon seit 2008 – und die werden bei Google schon seit geraumer Zeit gut gefunden – von daher wär ich blöd, wenn ichs ändern würde – solange nicht nachhaltige Gründe dafür sprechen, dies zu tun.

Meine eigenen Erfahrungen als Teilnehmerin

Ich hab mir, seit ich begann, mich wieder dafür zu interessieren, was „am Markt“ alles so möglich ist – und angeboten wird – flächendeckend umgeschaut – bei zahlreichen AnbieterInnen an kleineren Kursen mit gemacht, auch, um mich mit der Technik dahinter vertraut zu machen.

Aus diesem Blickwinkel möchte ich noch ein paar konkrete Fragen von Beatrice beantworten, wobei ich auch noch eins dazu schreiben muss – ich gehe davon aus, dass meine KundInnen ähnliche Anforderungen an einen Kursbereich stellen – und daher ist es mir in meinen Kursen wichtig, all die Kriterien zu erfüllen, die ich selbst gerne hätte.

  • Welche Erfahrungen hast du als NutzerIn gemacht? Gab es no-goes?

Ein absolutes NoGo – aus meiner Sicht ist, wenn das Preis/Leistungs-Verhältnis einfach nicht stimmt – und ich mir vorkomme wie in einer Bahnhofshalle mit zig verschiedenen Schaltern, bei denen niemand weiß, wer wofür zuständig ist – doch schauen wir uns die Punkte im Detail an.

Als ich begann, mich wieder für diese Thematik zu interessieren ging ich in eine FacebookGruppe einer der großen und guten Anbieterinnen im Bereich MindSet – ihre Kurse gingen großteils über Facebook Gruppen – und sie nahm sich auch immer Zeit, alle Fragen der TeilnehmerInnen zu beantworten. Bei ihr stieg ich zu dem Zeitpunkt aus, als bei ihren bezahlten Kursen Mentorinnen zugezogen wurden, die mittels Zufallsprinzip ausgewählt wurden.

Wenn ich bei wem buche, dann will ich auch mit der Person arbeiten.

Dann kam die erste, die „mein“ Thema alltagstauglich machte – auch bei ihr lief immer alles über Facebook Gruppen – und sie stellte dann die Aufzeichnungen ihrer Lives in einen Mitgliederbereich eines der bekanntesten Anbieter für eLearning. Warum ich da wieder raus bin ist, dass sie nur jene Fragen beantwortete, die ihr in den Kram passten – und dann das ständige schließen von Gruppen – und wieder neue aufmachen – und neue Firmen gründen – und wieder alles ver.ändern – und daher auch neue Bereiche – einfach zu stressig war.

Ich will Kontinuität und Qualität – nicht das Gefühl, irgend welche hinge…. Inhalte zu konsumieren.

Noch etwas – ich hatte mal einen mehrwöchigen Kurs gewonnen – im preislich mittleren 5-stelligen Bereich – ich hatte mich voll drauf gefreut – dann bekamen wir einmal wöchentlich ein relativ kurzes Video mit Arbeitsanweisungen, wo ich persönlich den Eindruck hatte, dass einfach irgend ein Stoff nachgebetet wurde – ohne selbst wirklich eigene Erfahrungen mit der Materie zu haben – und es gab einen ZoomCall pro Woche, der auch eher mühsam war – der Austausch, wenn denn einer statt gefunden hätte, wäre in einer Facebook Gruppe gewesen.

Von daher – auch das Preis/Leistungs-Verhältnis muss stimmen.

  • Welche Funktionen sind dir wichtig? Was sind must-have’s für dich?

Was ich oft vermisse sind nicht Funktionen, sondern zusammenfassende Inhalte – ich will in meinem Tempo arbeiten können – und ich will auch Erklärungen, warum ich was machen soll(te) – also einen Ausblick, worum es im jeweiligen Kapitel/Modul geht – und natürlich muss dort dann auch das geboten werden, wofür ich bezahlt habe.

  • Gamification (Quiz, Fortschrittsbalken, „Häkchen“ als erledigt): Super oder unnötiger Schnick-Schnack?

Ich mags schlicht und einfach – also das Häkchen für erledigt ist super – von mir aus auch ein Fortschrittsbalken – vor allem für mich als Anbieterin, damit ich sehe, ob die TeilnehmerInnen auch wirklich dran bleiben.

Auch Quizzes empfinde ich nicht unbedingt als Gamification, sondern eher als Auflockerung – und kann mit unserer Software auch ganz einfach umgesetzt werden – aber guter Tipp – werde ich auch noch einbauen 😉

Der Kurs selbst kann zwar optisch etwas aufbereitet sein – aber diese ganze Arbeitsblätter zum selbst ergänzen und ausfüllen – und dann eventuell noch mit vielen bunten Bildchens – wie im Kindergarten – kann gerne dort bleiben – und ich unterstelle auch, dass InteressentInnen, die so etwas wollen und brauchen – sowieso nicht zu mir kommen.

  • Sind dir individuelle Gestaltungsmöglichkeiten wichtig?

Nein – weder als Anbieterin noch als Konsumentin – responsiv ist klar, wobei ich persönlich sowieso nur am PC arbeite – aber der Rest kann ganz schlicht gehalten werden.

  • Wie essentiell sind Unabhängigkeit und Uneingeschränktheit bezüglich Kurs- und Teilnehmerzahl für dich?

Ohne dem geht’s nicht – daher gibt es ja die Automation – wobei ich persönlich trotzdem überlege, für den aktuell neu entstehenden Kurs auch ein VIP-Angebot zusätzlich zu machen mit einer begrenzten persönlichen 1:1 Begleitung – aber nur, weil ich Action möchte – und auch gerne ganz tief in das jeweilige Thema eintauche – mit meinen TeilnehmerInnen.


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