american way of life

urlaub009….. war noch nie meins – und wirds auch nie werden – das kann ich mit hundertprozentiger Sicherheit ausschliessen.

Ursprünglich hatte mich an OrganoGold fasziniert, dass es „so anders“ war als die Network Marketing Unternehmen, die ich von früher kannte. Und es faszinierte mich, dass ich mir vor Jahren „bestellt“ hatte, mal im Hotel Schwartz vorne zu stehen und einen Teil eines Meetings zu halten – und irgendwann tat ichs – allerdings nicht für die damalige Firma – sondern eben fürn Kaffee.

Aber ganz wars trotzdem nie meins – es war nie das, was ich unter „Team“ verstehe – zwischenzeitlich bin ich drauf gekommen – Teams kann man nicht bilden – schon, aber mühsam – und dann muss es eine Person geben, die die genaue Richtung vorgibt – und die muss von allen Beteiligten als LeiterIn akzeptiert werden.

Teams wachsen und ent.wickeln sich – ungeplant und stimmig – je mehr jemand eingreift – der von den anderen nie zum Leader ernannt wurde – umso unstimmiger und chaotischer wird die Angelegenheit.

Bei unserem Werbeportal fand sich ein Dreierteam – jetzt rede ich nicht von der Spitze – von der Firmenleitung – sondern von meinem/unserem Team – es ergab sich einfach – niemand übernimmt die Führung – jede.r macht das, was sie/er am besten kann.

Genauso wie bei meinem MusikerTeam – das war ursprünglich nicht geplant, das hat sich ergeben – und jede.r weiß, was sie/er zu tun hat – jedes Mitglied des Teams ist ihren/seinen Fähigkeiten entsprechend involviert.

Und was auch noch ist – in beiden Teams, die mich grad nachhaltig beflügeln und zu Höchstleistungen anspornen – es gibt gegenseitigen Respekt und Achtung – jeder weiß auch die Vorzüge der/des anderen zu schätzen – und zu würdigen.

Niemand wird als unmündiges kleines Kind gesehen – niemand muss beschützt werden – jede.r kann sagen, was ihr/ihm auf dem Herzen liegt – manchmal bekommen die anderen kurzfristig Probleme dadurch – aber es sind nur Herausforderungen, die gemeinsam gelöst werden können – wenn alle Beteiligten es wollen.

Hatte bis jetzt nicht viel mit „american way of life“ zu tun – doch – weil das ist etwas, was mich abschreckt – wenn ich mit Mitgliedern einer der „Führungsebene“ meiner Netzwerke spreche – und dann kommt als Standardantwort – nur ein Netzwerk – und sich dem mit Haut und Haaren verschreiben – und wenn du nicht genug motiviert bist, dann musst du öfter auf Meetings.

  • Hallo?
  • Gehts noch?
  • Hat man mich entmündigt?
  • Hab ich nen Sklavenvertrag unterschrieben?
  • Bin ich nicht mehr selbst denkend und handlungsfähig?
  • Hat man mich gehirnamputiert und muss ich nachhaltig bevormundet werden?

Wobei – eins hab ich auch erkannt in den letzten Monaten – die meisten Menschen brauchen genau das – dass ihnen Schritt für Schritt vorgekaut wird, was sie zu tun haben – dass vorne einer auf den Sessel springt und laut schreiend glaubt, alle anderen dadurch motivieren zu können.

Sind wir wirklich auf den Weg zurück in die Steinzeit? Wo der lauteste und gefählichste zum Anführer ernannt wird – sich einfach selbst ernennt – unabhängig davon, ob er auch nur die Idee einer Ahnung hat, was er tut – oder einfach drauf los dilletiert?

Ich wills nicht wahrhaben wollen, dass wir uns dorthin zurück entwickeln soll(t)en – das dies unser Schicksal sein muss. Nein – kein „american way of live“ – mit riesigen Veranstaltungen in Stadien – es muss auch anders gehen.

Ich hab keine Ahnung, wohin der Weg dieses meines neuen Geschäftes gehen wird – aber ich hoffe inständig, dass es eine europäische Firma bleibt – auch, wenn wir uns letztendlich international betätigen werden und wollen.

Meine Vision ist – noch immer – ein gegenseitiges Miteinander – Win-Win-Situationen er.schaffen und aus.leben – gemeinsam sind wir stark – nicht als Slogan – sondern als gelebte Realität.

Manifestieren wir – gemeinsam – eine neue Zeit – leben wir echte und ehrliche Teamarbeit – mit gegensietigen Respekt und Achtung – bereichern wir uns gegenseitig – bauen wir uns auf – auf eine sanfte und zarte Art und Weise – durch MitGefühl und BeAchtung der Bedürfnisse unserer Mitmenschen.

Ich möchte noch relativieren – nicht alle bei allen Netzwerken, in denen ich tätig bin, leben unbedingt den „american way of life“ – aber ich erlebe es grad ganz heftig, dass viele sich vor allem von dem begeistern lassen, wo laut geschrieben wird – und wo viele Effekte in der Werbung einfliessen.

Ganz ehrlich – es macht mich betroffen, dass doch sooo viele Menschen so abhängig sind von dem, was von Außen an sie heran getragen wird – und es so wenige gibt, die wirklich Gemeinschaft leben – in ihrer reinsten und schönsten Form – gemeinsam & mit einander.

Schade, wenn viele sich nicht für ein tolles Geschäft ent.scheiden, weil es zu leise und europäisch auf den Markt tritt – auf der anderen Seite – lieber dezent und ehrlich – als zu laut und schein.heilig – weil – und davon bin ich persönlich überzeugt – je lauter die Obersten schreien, desto schneller fällt das „Fußvolk“ auch wieder ab – spätestens wenn einer kommt, der noch lauter brüllt 😦


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