Meine Reise als Unternehmerin und was ich daraus gelernt habe

Vor 2 Wochen hatte ich dir die Teilnahmebedingungen für den Builderall Dream Builder Award beschrieben – vorige Woche dann die 1. Frage ausführlichst beantwortet – heute komme ich zum 2. Teil meiner ganz persönlichen Antworten 😉

  1. Dein Business und wofür es steht.
  2. Deine Reise als Unternehmer und was du daraus gelernt hast. 
  3. Warum du Builderall wählst, um dein Business aufzubauen und zu erweitern. 

Beginnen wir am Beginn 😉

1993 war ich bei einer TrainerSchulung – und danach war klar, dass ich als Trainerin tätig sein wollte – also ich dachte an ein Angestelltenverhältnis – wäre nie auf die Idee gekommen, mich selbstständig zu machen.

Kurz darauf wurde ich gekündigt – wegen innerbetrieblichen Umstrukturierungen – und war für das Schulungsinstitut auf freiberuflicher Basis tätig. Also ich war arbeitssuchend gemeldet – und hielt zwischendurch ab und zu Seminare.

Dann kam ich mit dem HardwareHändler in meinem Heimatort ins Gespräch – und er bot mir an, dass ich für ihn Seminare halte – also ich machte alles – fakturierte an ihn – und er verrechnete mit den KundInnen. Das Angebot damals war, dass er die Geräte abschreiben konnte.

Nach einiger Zeit meinte er dann, dass er sich mich nicht mehr leisten könne – und keine Seminare mehr anbieten wolle. Als ich ihn dann aber erklärte, dass ich weiter machen würde, wollte er auf einmal noch einmal drüber reden – aber das machte dann keinen Spaß mehr.

Ich suchte mir einen geeigneten Raum – mietete den als Seminarraum – und bis der fertig renoviert war, zog ich mit meinen PCs durch die Lande – konkret fuhr ich zu Firmen – baute mein Equipment auf – und schulte die Mitarbeiter. Wenn keine Seminare am Plan standen, lagerte ich die zu Hause.

1996 begann ich dann mit meinen eigenen EDV Seminaren – die offen ausgeschriebenen liefen unter – „Fensterln für Anfänger“ – und dann gabs noch spezielle Schulungen für Firmen, die ich vorher schon edv-technisch beraten hatte – konkret ging es um die größeren Firmen im Piestingtal = meiner Heimat.

1998 füllte ich den Raum dann noch mit Reiki Seminaren – Nummerologie = symbolpsychologische Geburtsdatenanalyse – und suggestopädischen WorkShops.

Gleichzeitig hatte ich mich bei den beiden großen Schulungsinstituten Österreichs – in Wien & Niederösterreich & Burgenland – beworben – und wurde dort freiberuflich als Trainerin tätig.

Zusätzlich begann ich zur Jahrtausendwende mit Internet und WebDesign – also selbst Seiten mit html und css erstellen. Ich war für meine KundInnen auch als WebHoster tätig – also das RundumKomplettPaket.

Da mein damaliger Mann auch seinen Job verlor machte auch er sich selbstständig – zuerst als Trainer – dann gründete einen Verlag – also macht ich nicht nur meine – sondern auch seine – Buchhaltung und die ganze BüroOrganisation.

Bei der Scheidung übernahm ich das Haus – und den Kredit – und alle anderen Schulden – und den Verlag – und letztendlich auch mich – und suchte mir dann wieder einen unselbstständigen Job – nachdem ich den Verlag ordnungsgemäß beendet hatte.

Allerdings blieb ich weiterhin nebenbei freiberuflich als Trainerin tätig – bis zu meinem letzten unselbstständigen Job – da „durfte“ ich keinen Gewerbeschein nebenbei haben – also musste ich das, was ich nebenbei machte, irgendwie anders formulieren.

Am 1.12.2018 ging ich in Pension – danach hielt ich mal Winterschlaf – und Mitte 2019 löste ich mir wieder drei neue Gewerbescheine:

  • Dienstleistung im IT Bereich
  • Internethandel
  • HumanEnergetikerin

Ende 2022 legte ich die ersten beiden Gewerbescheine wieder zurück – und arbeite seither nur mehr als HumanEnergetikerin – neben meiner Pension.

Dazwischen stieg ich zur Jahrtausendwende ins Network Marketing ein – nur wegen der Produkte, die ich bis zu meiner 2. Scheidung von einer Freundin bezogen hatte. Danach wechselte ich noch 2x das Unternehmen – allerdings immer wegen der jeweiligen Produkte, sie kostengünstiger zu konsumieren.

Beim letzten Unternehmen hatte ich das erste Mal mit eMail Marketing zu tun – wir arbeiteten uns damals in diese Materie ein – entwickelten unser eigenes System, um uns die Arbeit zu erleichtern – und es war echt spannend und herausfordernd.

Dann entdeckte ich Affiliate Marketing – und probierte einiges aus – allerdings war mir das Amazon Partnerprogramm lieber als echtes Affiliate Marketing – und ich machte auch guten Umsatz damit – betrieb damals ein eigenes Forum, in dem ich auch eine BücherEcke eingerichtet hatte.

Dann gab es dann noch eine eigene BuchEmpfehlungsSeite – und noch vieles andere – ich probierte Einiges aus in diese Richtung 😉 Das Highlight war damals dann diese ganze RefShareZeit, in der ich letztendlich auch für eins der Unternehmen als Support tätig war.

Das war eine echte Herausforderung – aus dem Nichts einen funktionierenden Support auf zu bauen – da konnte ich dann auch all das nutzen, was ich vorher gelernt hatte – und perfektionierte auch meine Erfahrungen mit Affiliate Marketing 😉

Seit ich jetzt eben in Pension bin, nutze ich Affiliate Marketing nur mehr, wenn es grad irgendwie zu meinen Thematiken passt – aber es fällt immer wieder was ab an Provisionen über Digistore24 – und auch vom Amazon PartnerProgramm.

Seit Anfang der vorigen Woche bin ich jetzt auch bei YouTube für die Monetarisierung zugelassen, d.h. auch da wird in Zukunft noch etwas dazu kommen. Ja – das alles sind nur Peanuts – aber ich freu mich immer, wenn ich wieder was Neues ausprobiere – und es so funktioniert, wie ichs mir vorstelle.

Achja – zu Zeiten des Verlags habe ich 4 Bücher veröffentlicht – von denen ich noch Restexemplare habe, die ich auf Nachfrage verkaufe – und ich hab sie 2019 neu aufgelegt – direkt bei Amazon – und noch ein paar weitere geschrieben – alles bi Amazon als Kindle eBook und als Taschenbuch – auch von da kommen Tantiemen rein.

Womit ich wirklich Geld verdiene sind meine Readings in Bezug auf Human Design – alles andere ist Beiwerk, welches einfach Spaß macht. Und ich brauche diese Abwechslung für mein Scanner Dasein 😉

Was ich aus meiner Reise gelernt habe

Dass das mit dem Fokus und der spitzen Positionierung in einer Nische nicht für alle Menschen wirklich funktioniert – und „wir“ Scanner Persönlichkeiten einfach anders ticken als die, die strickt nach Lehrbuch leben – und/oder ihr Business aufziehen.

Daraus resultiert, dass ich nicht mit Jeder und/oder Jedem arbeiten will – und muss – und auch nicht soll – sondern genau mit jenen, die nicht in irgend ein Schema passen – die nichts anfangen können mit den starren Regeln der ganzen MarketingStrategien und VerkaufsTechniken.

Allerdings arbeite ich auch nicht mit den absoluten ChaotInnen – mit denen kann ich einfach nicht – und will das auch gar nicht 😉 Ich unterstütze lieber Jene, die schon Einiges versucht haben – aber eben nicht ins Schema F passen.

Mir geht es um Individualität – um Authentizität und Kongruenz – und ich möchte das auch weiter geben – Jene dabei unterstützen, die das auch wollen – und zwar speziell eben Scanner Persönlichkeiten – aus Sicht von Human Design um Menschen mit mehreren Definitionsbereichen und anderen Definitionen, die meinen ähnlich sind 😉

Ich weiß, es gibt Menschen, die behaupten, dass Coaches mit allen Menschen und Thematiken arbeiten könne – nicht nur mit jenen, die ihnen ähnlich sind. Ja – stimmt – aber ich will nicht mit Jeder/m arbeiten 😉

Ich nenne mich auch nicht Coach, sondern EntWicklungsHelferin – weil ich den Unterschied zwischen Coaching und Training genau kenne – und daher auch nicht coache, sondern Menschen durch – und mit – Human Design begleite – sie unterstütze auf ihren Weg zu sich selbst.

Was ich noch gelernt habe:

Dass viele Menschen einfach keine Idee davon haben, was sie eigentlich tun, wenn sie sich selbstständig machen – und daher so viele in ihrem Business scheitern.

Oder, dass ganz Viele einfach das voll falsche Business beginnen – weil sie nur drauf hören, wer am Lautesten schreit da draußen in den Weiten des Internets. Und da ganz viele echt glauben, dass sie mit NichtsTun über Nacht reich werden können, falle sie eben – manchmal auch immer wieder – auf Dinge rein, die überhaupt nichts taugen.

Und dann gibt es noch die, die sich dann einen Business Coach gönnen, um eine andere Art von Chef zu haben, der/die/das ihnen sagt, was sie tun soll(t)en – was aber letztendlich nicht heißt, dass sie es auch wirklich schaffen – weil sie eben überhaupt nicht dafür geschaffen sind.

Mein Resümee

Ich will nicht die Masse derer, die ständig etwas Neuem hinterher laufen, weil sie glauben, dass irgendwo anders das Gras grüner sein könnte als dort, wo sie gerade grasen – sondern mit denen arbeiten, die ernsthaft etwas aufziehen und bewegen wollen.

Ich mag mit Menschen arbeiten, die eine Vision oder Mission haben – die etwas in die Welt tragen wollen, was meinen eigenen Werten auch entspricht – Menschen unterstützen, die die Welt zu einem lebens- und liebenswerteren Ort machen wollen.


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