Nachdem es letztens in einer Skool Community eine Diskussion über unterschiedlichste Workshops gab, hab ich mal wieder Chatty gesagt, er soll mir einen BlogBeitrag erstellen zu dem Thema – und nachstehendes ist das Resultat:
- Warum die meisten Online-Kurse einfach Schrott sind – und was wirklich funktioniert
- Drei Gründe, warum viele Online-Kurse scheitern
- Was gute Online-Kurse anders machen
- Der neue Trend: Lernen als Erfahrung
- Resümee: Transformation statt Transaktion
Warum die meisten Online-Kurse einfach Schrott sind – und was wirklich funktioniert
Sind wir ehrlich:
Das Internet ist voll mit Online-Kursen, die versprechen, dein Leben zu verändern, dein Business zu skalieren oder deine Energie zu erhöhen.
Und was passiert in Wirklichkeit?
Nach Modul 2 verlieren 80 % der Teilnehmenden die Motivation, das Workbook bleibt halbfertig, und das gute Gefühl vom Kauf – dieses kurze High – verpufft schneller als der Rabattcode abläuft.
Das Problem ist nicht, dass Online-Kurse schlecht sind – sondern wie sie gemacht werden.
Die meisten Kurse entstehen nicht aus echter Transformation, sondern aus dem Wunsch, schnell „passives Einkommen“ zu generieren.
Das merkt man.
Es fehlt die Tiefe, der rote Faden, die emotionale Verbindung zum Lernenden.
Viele Kurse sind voll mit Oberflächenwissen, Marketingphrasen und „Templates“, die sich zwar gut verkaufen – aber kaum etwas verändern.
Drei Gründe, warum viele Online-Kurse scheitern
1️⃣ Zu viel Input, zu wenig Integration
Statt Transformation gibt’s Informations-Overload.
Videos, PDFs, Boni, Checklisten … alles auf einmal.
Das Gehirn schaltet irgendwann ab – und genau dann bleibt das Gelernte an der Oberfläche hängen.
Lernen braucht Raum, Wiederholung und vor allem: Verkörperung.
2️⃣ Kein persönlicher Bezug
Die meisten Kurse behandeln Menschen wie Datensätze.
Doch Lernen ist Beziehung – zwischen Lehrendem und Lernendem, zwischen Kopf und Herz.
Fehlt diese Verbindung, fehlt der innere Antrieb, wirklich dranzubleiben.
3️⃣ Falsche Motivation beim Ersteller
Viele Kursanbieter starten mit der Frage:
„Was verkauft sich gut?“
statt:
„Was verändert wirklich etwas?“
Das Ergebnis: schön verpackte Inhalte ohne Seele.
Und genau das spüren die Teilnehmenden unbewusst sofort.
Was gute Online-Kurse anders machen
Ein wirklich wertvoller Kurs hat weniger mit Information zu tun –
und mehr mit Transformation.
Er entsteht aus gelebter Erfahrung.
Er nimmt Menschen an die Hand, nicht an die Leine.
Er schafft Verbindung, statt nur Wissen zu liefern.
Echte Veränderung braucht:
- Klarheit – kein Wissenschaos, sondern eine nachvollziehbare Struktur.
- Emotionale Tiefe – Geschichten, die berühren, statt PowerPoint-Folien.
- Praxisnähe – Aufgaben, die nicht „nice to have“, sondern lebensverändernd sind.
- Begleitung – Menschen lernen am besten, wenn sie sich gesehen fühlen.
Der neue Trend: Lernen als Erfahrung
Die Zeit der lieblosen „Klick-dich-durch“-Kurse ist vorbei.
Was jetzt entsteht, sind lebendige Lernräume – Communities, Workshops, hybride Formate, in denen Menschen sich gegenseitig inspirieren.
Das ist nicht nur effizienter – es ist menschlicher.
Denn am Ende des Tages geht es nicht darum, mehr Wissen anzuhäufen,
sondern bewusster zu werden.
Resümee: Transformation statt Transaktion
Wenn du online etwas erschaffen willst, das wirklich bleibt,
dann frag dich nicht:
„Wie kann ich Menschen schnell etwas beibringen?“
Sondern:
„Wie kann ich sie tief berühren und langfristig begleiten?“
Denn genau das ist der Unterschied zwischen einem Kurs, den man kauft –
und einer Erfahrung, die man nie wieder vergisst.
Noch n Goodie zum Schluss
Die Zukunft gehört nicht den lautesten Marktschreiern mit der besten Funnel-Strategie –
sondern den Menschen, die mit Herz, Tiefe und Integrität lehren.
Alles andere?
Schlicht: Schrott mit schönem Branding.